Die Aktionswoche der DCIG 2026 – bundesweit

Mono ist nicht genug – wenn ein Ohr nicht ausreicht

Die DCIG ruft 2026 bundesweit zur Aktionswoche zur einseitigen Ertaubung (Single Sided Deafness – SSD) auf. Ziel ist es, Aufmerksamkeit zu schaffen, Mythen zu klären und sichtbar zu machen, was im Alltag vieler Betroffener oft verborgen bleibt.

Einseitige Ertaubung bedeutet mehr als „halb so schlimm“ zu hören:
• Verlust von Richtungshören und räumlicher Orientierung
• hohe Konzentrationsbelastung und schnelle Erschöpfung
• Unsicherheit in Gesprächen, Meetings oder im Straßenverkehr

SSD betrifft Wahrnehmung, Kommunikation und Lebensqualität. Die Aktionswoche zeigt, wie Betroffene ihren Alltag meistern – ehrlich, respektvoll und ohne Beschönigung.

Themen sind u. a.:
• persönliche Erfahrungen und Strategien im Umgang mit SSD
• Entscheidungen rund um das Cochlea-Implantat (CI) – Möglichkeiten und Grenzen
• Emotionale und soziale Aspekte: Selbstbild, Teilhabe, Verständnis

Begleitend gibt es Veranstaltungen, Infoangebote und Austauschformate – digital und vor Ort – für Betroffene, Angehörige und Fachleute.

Hinhören lohnt sich: Denn erst, wer zuhört, versteht, was ein Ohr allein nicht leisten kann.

Materialien zum Download und Bestellen

Aktionsleitfaden, Give-Aways für Stände, Musterpressemitteilung, Fragen und Antworten rund um das Cochlea-Implantat, …

Social-Media-Mitmachaktion

SSD, CI, Missverständnisse im Alltag – wir wollen eure Geschichten!
Jede Perspektive hilft, ein realistisches Bild von SSD zu zeigen und mehr Verständnis zu schaffen.

Jeden Abend heißt es „Lautstark!“

Warum reicht ein Ohr nicht aus? Wie gelingt eine CI-Reha bei einseitiger Ertaubung? Was bedeutet SSD bei Kindern? 
Live-Interviews zum Zuhören und Mitdiskutieren!

Wichtig: Wir sind als Selbsthilfeverband neutral und sprechen aus eigener Betroffenheit und Erfahrung heraus. Wir machen keine Werbung für einzelne Hersteller von Cochlea-Implantaten, empfehlen keine bestimmten Kliniken und beraten auch sonst neutral. Unser ganzer Vorstand, Präsidium und bis auf eine Person alle in der Geschäftsstelle sind ebenfalls selbst hörgeschädigt und Trägerinnen und Träger eines oder zweier Cochlea-Implantate. Für uns steht die eigene Erfahrung, die wir mit dem CI gemacht haben, an erster Stelle und ist Motivation für unser Handeln.