SSD – Einseitige Taubheit
Menschen mit einseitiger Taubheit, auch bekannt als Single-Sided Deafness (SSD), sind mit besonderen Herausforderungen konfrontiert. Obwohl die Betroffenen mit ihrem „guten Ohr“ noch hören können, erleben auch sie im Alltag oft erhebliche Einschränkungen:
Eine CI-Versorgung macht also für einseitig Ertaubte durchaus Sinn. Allerdings benötigen CI-Träger*innen mit SSD oft länger, um sich an das Implantat zu gewöhnen, als beidseitig Ertaubte. Das Gehirn muss beide Höreindrücke vereinen und das noch hörende Ohr übernimmt im Alltag den Großteil der Höraufgaben. Deshalb ist auch besonderes Hörtraining erforderlich und der Einsatz von hilfreicher Zusatztechnik wirft häufig Fragen auf.
SSD-Betroffene gehören jedoch weder zu der Gruppe der vollständig Hörenden noch der beidseitig Ertaubten. Daher gibt es nun bei der DCIG eigens Ansprechpartner für diese Gruppe. Diese sind selbst betroffen und geben Hilfestellung bei Fragen zu den besonderen Herausforderungen für einseitig taube Personen.
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