Junge Selbsthilfe: Gutes tun und drüber reden

WIR gehen an die Öffentlichkeit

16. - 24. März 2018 | Jugendgästehaus Posthof St. Jakob (Osttirol - Österreich)

Das Thema Stärkung des Selbstbewusstseins und die Reflektion der eigenen Rolle und Identität ist für hörgeschädigte junge Menschen immer ein Thema. Das Internet ist voll von Erfahrungsberichten, aus denen das Bedürfnis spricht, sein Schicksal mit anderen zu teilen und Aufmerksamkeit dafür zu bekommen. Menschen, die in ihrem „normalen“ Leben häufig ihre Behinderung verstecken wollen, sehnen sich offensichtlich umso mehr, in ihrer Besonderheit wahrgenommen zu werden und andere für sich zu interessieren. Häufig ist dieses Bedürfnis verbunden mit dem Wunsch, Gleichbetroffenen zu helfen, bewusstere Entscheidungen zu treffen, Fehler zu vermeiden oder Umwege zu sparen.

Bei dieser Veranstaltung wollen wir die Bedürfnisse ergrunden und Möglichkeiten der Öffentlichkeitsarbeit vorstellen: 

  • Was sind die wahren Motive, die hinter meinem Bedürfnis nach Öffentlichkeit stehen?
  • Wie kann ich diese Motive so verstehen, dass ich private, persönliche Motive von solchen trenne, die ich an die Öffentlichkeit geben möchte?
  • Wie kann ich gewährleisten, dass meine Ansprechpartner genau das von mir erfahren, was ich ihnen sagen möchte?
  • Wie kann ich Menschen für das interessieren, was mir wichtig ist?
  • Was ist Einflussnahme, was Manipulation?

Ein abwechslungsreiches Programm aus Outdoor-Aktivitäten und Workshops erwartet euch. Bereits im März 2017 waren wir in St. Jakob - einen Rückblick findet ihr hier >>>

vorläufiges Programm

Download
Änderungen vorbehalten

Leitung

Uwe Knüpfer (Chefredakteur Schnecke)
Marisa Strobel (Redaktion Schnecke und Schnecke-Online)
Oliver Hupka (Vizepräsident DCIG e.V. - Audiotherapeut)

Teilnahmebedingungen

Ihr seid zwischen 18 und 27 Jahren, oder aktiv in der Jugendarbeit (bspw. Redakteur auf www.Deaf-Ohr-Alive.de)

Stornobedingungen
Bei einer Absage bis 3 Wochen vor Reisebeginn werden 50% der Reisekosten fällig. Danach können keine Reisekosten mehr erstattet werden. Wir empfehlen den Abschluss einer Reiserücktrittsversicherung. Bei kurzfristiger Absage durch den Veranstalter besteht kein Regressanspruch. Die Anzahlung wird dann erstattet.


 

Mit freundlicher Unterstützung

Barmer GEK